Zum Inhalt springen
Potenzial-Analyse
  1. Startseite
  2. Ratgeber
  3. Website
Ratgeber · Website

Landingpage erstellen: Der Aufbau, der Besucher zu Anfragen macht.

Die sieben Bausteine einer Seite mit nur einem Ziel, die richtige Reihenfolge beim Bauen und die Prüfliste, die wir vor jedem Start durchgehen.

Kevin TorkelGründer von pottscale · Stand 05.11.2026 · 4 Min. Lesezeit
Landingpage im Browser mit Schrittzähler für das Formular, Musterwerte
Kurz gesagt

Eine Landingpage ist eine Seite mit genau einem Ziel und möglichst keinen Ausgängen. Bau sie in dieser Reihenfolge: Ziel, Struktur, Text, Gestaltung, Technik. Vor dem Start schickst du eine echte Testanfrage ab, denn die schönste Seite nützt nichts, wenn die Anfrage nicht ankommt.

Landingpage oder Website?

WebsiteLandingpage
Zieleviele: informieren, Team, Karrieregenau eines
Navigationführt nach außenkeine Ausgänge, außer den Pflichtlinks
Handlungsaufrufverschiedeneiner, darf sich wiederholen
Pflegegelegentlichwird laufend gemessen und verbessert

Wenn du für Klicks bezahlst, zählt jeder Ausgang doppelt. Wer in Google Ads nach einer Leistung gesucht hat und auf deiner Startseite landet, muss das Passende erst finden. Dafür zahlst du denselben Klickpreis wie für jemanden, der sofort anfragt.

Die Reihenfolge entscheidet

Der häufigste Fehler: Erst wird eine Vorlage ausgesucht, danach kommt der Text. Dann diskutiert man über Farben, obwohl die Aussage noch nicht steht. Besser geht es so:

  1. Ziel festlegenWas genau soll der Besucher tun? Anfragen, anrufen oder einen Termin buchen. Nimm eines davon.
  2. Struktur skizzierenWelche Abschnitte kommen in welcher Reihenfolge? Noch ohne Gestaltung. Änderungen kosten hier fast nichts.
  3. Text schreibenMit den Worten deiner Kunden. Hol sie dir aus Bewertungen, Anfragen und Gesprächen.
  4. GestaltenJetzt hat die Gestaltung etwas, dem sie dienen kann.
  5. Bauen und messenTechnik, Formular, Messung und erst danach die Werbung.

Die sieben Bausteine

  1. KopfbereichEine Überschrift, die sofort sagt, worum es geht und für wen, dazu ein Satz Nutzen, ein Bild mit Aussage, der Knopf und ein erster Beleg. Prüf das am Handy, nicht am Monitor.
  2. Das ProblemBeschreib die Lage deines Besuchers so, dass er sich wiedererkennt. Wie wirkt es sich auf seinen Alltag aus?
  3. Der NutzenWas hat er davon? „25 Jahre Erfahrung“ ist ein Merkmal. „Du hast einen festen Termin und musst nicht dreimal nachtelefonieren“ ist ein Nutzen. Jedes Problem aus Baustein 2 braucht hier seine Antwort.
  4. Die BelegeEchte Bewertungen, Vorher-Nachher-Zahlen, Fotos von echten Projekten. Jede Zahl braucht eine Quelle und jemanden, der sie aktuell hält.
  5. Der AblaufWas passiert nach dem Klick? Wer meldet sich, wann, und was kostet es den Besucher an Zeit?
  6. Häufige FragenNimm die Fragen, die am Telefon wirklich gestellt werden. So behandelst du Einwände, und Google und KI-Antworten können die Passagen leichter zitieren.
  7. Der AbschlussNoch einmal der eine Schritt, mit einem Grund, ihn jetzt zu gehen. Künstliche Knappheit gehört nicht hierher: Kein „nur noch 3 Plätze“, wenn niemand mitzählt.

Das Formular: Hier gehen die meisten verloren

Frag nur, was du wirklich brauchst. Bei mehreren Fragen funktionieren kurze Schritte oft besser als ein langes Formular, weil der erste Klick leicht fällt. Am besten misst du es: Zähl je Frage, wie viele Besucher ankommen und wie viele weitergehen. Dann siehst du genau, an welcher Frage sie abspringen.

Noch wichtiger ist die Zustellung. Eine Anfrage, die nie im Postfach ankommt, ist die teuerste von allen. Deshalb gehört eine echte Testanfrage vor den Start und in die laufende Routine.

Prüfliste vor dem Start

  • Überschrift, Nutzen und Knopf sind am Handy ohne Scrollen sichtbar.
  • Die Testanfrage kommt im richtigen Postfach an und landet im CRM.
  • Im Team ist klar, wer die Anfrage beantwortet und bis wann.
  • Die Messung zählt jede Anfrage genau einmal.
  • Jede Zahl auf der Seite hat eine Quelle und ein Datum.
  • Impressum und Datenschutz sind erreichbar, Pixel laden erst nach Einwilligung.
  • Das Anzeigenversprechen und die Überschrift der Seite passen zusammen.

Was eine bessere Seite bringen kann

Bei 1.000 Besuchern im Monat und 2 % Anfragequote bringt ein Prozentpunkt mehr zehn zusätzliche Anfragen, bei gleichen Werbekosten. Und so sieht das in echt aus:

7 → 17

Anfragen im Monat bei Elektro Ecke, in 4 Wochen und bei gleichem Budget. Überarbeitet wurden Kampagne, Landingpage und Funnel.

9 → 34

Anfragen über die Website im Monat bei sonne.nrw, ohne Werbebudget.

Häufige Fragen

Was kostet eine Landingpage?

Das hängt davon ab, ob du nur die Technik brauchst oder auch Text, Gestaltung und Messung. Ein Abo für einen Baukasten ist schnell gebucht. Der größere Posten ist fast immer die Arbeit am Text und an der Struktur. Wir nennen dir den Preis, wenn der Umfang klar ist.

Darf eine Landingpage eine Navigation haben?

Besser nicht. Jeder Link nach außen ist eine Einladung, die Seite zu verlassen. Impressum und Datenschutz müssen aber erreichbar sein. Ein Kompromiss sind Links, die nur innerhalb der Seite springen.

Wie lang sollte eine Landingpage sein?

So lang, wie deine Besucher Fragen haben. Eine kleine, günstige Entscheidung braucht wenig Text. Eine teure Leistung braucht Belege, Ablauf und Antworten auf Einwände. Wichtig ist, dass man sie beim Scrollen versteht.

Ab wann lohnt sich ein A/B-Test?

Erst wenn genug Besucher da sind. Bei zehn Besuchern sagt eine doppelt so hohe Quote nichts aus. Ändere dann immer nur eine Sache und warte, bis das Werkzeug das Ergebnis als signifikant ausweist.

Welches Werkzeug soll ich nehmen?

Das Werkzeug entscheidet selten über das Ergebnis. Die Seite muss schnell laden, Formulare müssen messbar sein, und du solltest Texte ohne Entwickler ändern können. Das gilt für WordPress wie für Baukästen.

Stand: 05.11.2026

Frage 1 von 3

Was willst du als Erstes lösen?

Kostenlos und unverbindlich. Dauert keine Minute. Deine Antworten nutzen wir nur zur Vorbereitung.

Kostenlose Potenzial-Analyse